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Implantologie

Als Implantate bezeichnet man in der Zahnheilkunde„künstliche Zahnwurzeln“. Implantate werden operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt.

  • Implantate können zum Ersatz einzelner fehlender Zähne verwendet werden und so das Beschleifen gesunder Zähne für eine Brückenversorgung unnötig machen.
  • Implantate können als Alternative für einen herausnehmbaren Zahnersatz  eingepflanzt werden. Der durch den Einsatz von Implantaten mögliche Verzicht auf herausnehmbare Versorgungen bedeutet für viele Patienten einen deutlichen Gewinn an Lebensqualität.
  • Implantate können einen herausnehmbaren Zahnersatz stabilisieren und bringen auch dem Prothesenträger einen deutlichen Gewinn an Sicherheit.
  • Die Computernavigierte Implantation ist ein modernes Verfahren, das ein besonders gewebeschonendes Einpflanzen der Implantate erlaubt. Grundlage dieses Verfahrens ist ein dreidimensionales Vermessen des Kieferknochens mit einem CT.
  • Bei starkem Knochenabbau können wir den Kieferknochen mit erprobten Verfahren operativ aufbauen.

3D-Röntgen

Mit dem digitalen Volumentomographen können wir vor einem oralchirurgischen oder implantologischen Eingriff 3D-Röntgenbilder am Computer fertigen.

Dadurch erhalten wir dreidimensionale Einblicke in den Aufbau des Kiefers und der Zähne und können am Bildschirm die Aufnahmen vergrößern und drehen. Wir sind damit in der Lage, größere Operationen genau zu planen und mehr Therapiesicherheit zu erhalten.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die neue Methode auch jene zwanzig Prozent der pathologischen (krankhaften) Befunde im Zahn-, Mund- und Kieferbereich sichtbar macht, die mit herkömmlichen Verfahren nicht zu erkennen sind.

Die optimale Lage eines Implantats kann optimal vorausberechnet werden. Daraus hergestellte Operationsschablonen ermöglichen es, die Implantate exakt in den Kiefer einzusetzen.

Welche Vorteile bietet das 3D-Röntgen?

  • Sicherheit bei Eingriffen in schwer zugänglichen Bereichen
  • Exakte Diagnostik
  • Detaillierte Planung eines chirurgischen Eingriffs
  • Vorhersagbarkeit der Behandlungsergebnisse

Bohrschablonen für die sichere Implantation

Sicheres Implantieren mit Bohrschablonen und hohe Ästhetik in der Front

Bohrschablonen sind ein Hilfsmittel für das präzise und sichere chirurgische Einsetzen von Zahnimplantaten.
Bohrschablonen sind bei jeder geplanten Implantatbehandlung empfehlenswert, sei es die Versorgung einer Einzelzahnlücke, von teilbezahnten oder komplett zahnlosen Kiefern. Besonders im Frontzahnbereich gewährleisten Bohrschablonen bessere ästhetische Ergebnisse. Mit Hilfe des so genanten Backward-Plannings wird die ideale Position des Zahnimplantats vor dem chirurgischen Eingriff bestimmt. Die Bohrschablone sichert dann beim Eingriff die vorher geplante, ideale Implantatposition im Kieferknochen.

Bohrschablonen werden aufgrund der Daten einer computergestützten 3D-Implantatplanung hergestellt. Röntgenschichtaufnahmen liefern dabei dreidimensionale Bilder von Kieferknochen, Zähnen, Kieferhöhlen sowie Nervenverlauf und erlauben so die exakte Planung der gewünschten Implantatpositionen sowie die ideale Bohrtiefe und Bohrrichtung bei der chirurgischen Implantation.
Das Dentallabor stellt anhand der gewonnenen Positionierungsdaten die Bohrschablone mit eingearbeiteter Bohrhülse individuell für jeden Patienten her, passgenau für die jeweiligen Knochen- und Weichgewebsverhältnisse. Der Zahnarzt nutzt diese Bohrschablone beim implantologischen Eingriff, wobei die Bohrhülse den richtigen Winkel, die korrekte Bohrrichtung und Bohrtiefe sicherstellt.
Somit bieten Positionierungs-Schablonen zusätzliche Sicherheit und einen schonenden, minimal-invasiven Eingriff. Das Zahnfleisch muss nicht eröffnet werden, die Operationsdauer wird verkürzt, postoperative Schmerzen und Schwellungen werden minimiert.